BHKW modulierend

 

BHKW können anhand zweier verschiedener Betriebsweisen unterschieden werden. Entweder ist das BHKW modulierend oder es läuft mit einer festen Drehzahl des Motors. Ein modulierendes BHKW bietet dabei einige Vorteile gegenüber der Variante mit konstanter Leistung.

 

BHKW modulierend: was ist das??

 

Die Idee, die hinter dem Konzept eines modulierenden BHKW steckt, ist die flexible Anpassung an den tatsächlichen Energiebedarf des Gebäudes.

 

Während ein Blockheizkraftwerk mit konstanter Motorleistung stets die gleichbleibende Menge an Strom und Wärme erzeugt, lässt sich, wenn das BHKW modulierend ist, die Energieproduktion erhöhen und senken.

 

Eine solche KWK-Anlage, die ihre Leistung flexibel anpassen kann, kann zum Beispiel für Gewerbebetriebe wie Gaststätten oder Hotels sinnvoll sein.

 

Modulierende BHKW für eine höhere Wirtschaftlichkeit

 

Generell sind Blockheizkraftwerke ohnehin bereits sehr sparsam. Durch Kraft-Wärme-Kopplung können sie Wirkungsgrade von bis zu 100 Prozent erreichen. Das spart dem Betreiber der Anlage Geld und entlastet durch den geringeren Ressourcenverbrauch sowie die Einsparung von Treibhausgasen die Umwelt.

 

Wird das BHKW modulierend betrieben, lassen sich diese Vorteile sogar noch weiter verstärken. Denn nicht in allen Gebäuden ist der Bedarf an Strom und insbesondere an Wärme das ganze Jahr über gleichbleibend.

 

Gerade in den Sommermonaten ist der Wärmebedarf oft sehr niedrig, was bei einem modulierenden BHKW problemlos berücksichtigt werden kann.

 

Das sorgt dafür, dass das BHKW mehr Betriebsstunden pro Jahr erreicht. Und je mehr Betriebsstunden jährlich möglich sind, desto niedriger fallen die Kosten, die bei der Energieerzeugung entstehen, aus.

 

Das liegt vor allem daran, dass fixe Kosten (beispielsweise für Wartungsarbeiten) auf mehr Stunden umgelegt werden können.