BHKW mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Blockheizkraftwerke funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung erweitert dieses beim BHKW um die zusätzliche Erzeugung von Kälte, die zum Beispiel für den Betrieb einer Klimaanlage genutzt werden kann.

 

So funktioniert die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) beim BHKW

 

Auch bei einem Blockheizkraftwerk entsteht bei der Stromerzeugung Wärme. Mit dieser Wärme kann dann die Heizung oder alternativ durch die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung des BHKW eine Absorptionskältemaschine betrieben werden.

 

Bei einer Absorptionskältemaschine handelt es sich um eine Form der Wärmepumpe. Mit ihrer Hilfe ist es (ähnlich der Funktionsweise eines Kühlschranks) möglich, Kälte zu erzeugen. Diese kann dann zum Beispiel während der Sommermonate dafür genutzt werden, die Klimaanlage des Gebäudes zu betreiben.

 

KWKK kann sich lohnen

 

Im Vergleich zu einer Kompressionskältemaschine, die mit elektrischem Strom betrieben wird, ist die Anschaffung einer Absorptionskältemaschine mit erheblich höheren Kosten verbunden. Zudem lässt sie sich anlagentechnisch nicht so leicht integrieren.

 

Dennoch kann sich die Investition in ein BHKW mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung lohnen. Denn eine KWKK-Anlage ermöglicht eine deutliche Steigerung der Betriebsstunden. Und je mehr Betriebsstunden ein Blockheizkraftwerk pro Jahr leisten kann, desto höher ist dessen Wirtschaftlichkeit.

 

Ein BHKW mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung nutzt den eingesetzten Brennstoff besser, als das bei der Kombination aus Kompressionskältemaschine und normaler KWK-Anlage der Fall ist. Das trägt neben einer Senkung der Kosten auch zur Entlastung der Umwelt bei.

 

Wer vor der Wahl zwischen beiden Varianten steht, sollte sich daher durchaus näher mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung bei einem BHKW beschäftigen.