BHKW zur Minimierung des CO2 Ausstoßes?

Treibhausgase tragen zum Klimawandel bei und sollten deshalb möglichst deutlich reduziert werden. Entsprechend ehrgeizig sind die Ziele der Bundesregierung den CO2 Ausstoß bis 2020 zu senken. Und auch wenn das Erreichen dieser Ziele aktuell mehr als unwahrscheinlich erscheint, ist es dennoch wichtig, weiter daran zu arbeiten.

 

Eine Möglichkeit, wie die Minimierung des CO2 Ausstoßes beispielsweise bei der Stromerzeugung weiter vorangetrieben kann, ist die vermehrte Nutzung von BHKW.

 

Niedriger CO2 Ausstoß bei BHKW

 

Ein Blockheizkraftwerk dient der Erzeugung von Strom und produziert dabei gleichzeitig auch Wärme, welche beispielsweise zum Erwärmen der Heizung genutzt werden kann.

 

Im Vergleich zur herkömmlichen Stromerzeugung, etwa mit Kohlekraftwerken, ermöglicht ein BHKW eine deutliche Minimierung des CO2 Ausstoßes.

 

Energieeffizienz dank Kraft-Wärme-Kopplung

 

Bei einem Blockheizkraftwerk handelt es sich um eine KWK-Anlage. Das bedeutet, dass es, wie schon erwähnt, sowohl Elektrizität als auch Wärme erzeugt. Dadurch wird der eingesetzte Brennstoff besonders effizient genutzt.

 

Mit anderen Worten muss für die Produktion einer bestimmten Menge an Energie weniger Energie eingesetzt werden, als das bei der herkömmlichen (voneinander unabhängigen) Erzeugung von Wärme und Strom notwendig ist.

 

Förderung durch den Staat

 

Aufgrund der Tatsache, dass BHKW zur Minimierung des CO2 Ausstoßes beitragen und sparsam im Verbrauch sind, wird ihre Installation übrigens auch staatlich gefördert.

 

Wer über die Anschaffung eines Blockheizkraftwerks nachdenkt, sollte beim Berechnen der Wirtschaftlichkeit deshalb nicht ausschließlich den Kaufpreis sowie die Betriebskosten mit einkalkulieren, sondern auch die möglichen Zuschüsse in seiner Rechnung berücksichtigen.

 

Denn die Kombination aus effizienter Energieerzeugung und staatlicher Förderung sorgt in vielen Fällen dafür, dass sich die Investition schnell amortisiert.