Kraft-Wärme-Kopplung beim BHKW

BHKW nutzen Kraft-Wärme-Kopplung für die Erzeugung von Energie. Das bedeutet, dass sie gleichzeitig Wärme und Strom produzieren und somit sowohl Elektrizität liefern als auch die Heizung versorgen können.

 

So funktioniert die Kraft-Wärme-Kopplung

 

Der Motor im BHKW dient dem Antrieb des Generators, welcher den Strom erzeugt. Dabei entsteht Wärme. In herkömmlichen Kraftwerken wird diese meist ungenutzt an die Umwelt abgegeben.

 

Im BHKW sorgt die Kraft-Wärme-Kopplung jedoch dafür, dass sie mithilfe eines Wärmetauschers zur Erwärmung der Heizung oder des Brauchwassers genutzt werden kann.

 

Vorteile des KWK-Prinzips

 

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) hat den großen Vorteil, dass die Wärme, welche bei der Stromerzeugung ohnehin entsteht, nicht ungenutzt bleibt.

 

Aus diesem Grund wird der eingesetzte Brennstoff sehr viel effizienter genutzt. Einige KWK-Anlagen erreichen dadurch einen Gesamtwirkungsgrad von bis zu 100 Prozent.

 

Das macht sich beim Verbrauch positiv bemerkbar, sodass die Kosten für den Betrieb eines BHKW dank Kraft-Wärme-Kopplung niedrig ausfallen.

 

Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und Förderung

 

Da der durch die Kraft-Wärme-Kopplung niedrige Verbrauch eines BHKW nicht nur den Geldbeutel sondern auch die Umwelt entlastet, ist es für Betreiber von KWK-Anlagen möglich, eine staatliche Förderung zu beantragen.

 

Anlagen mit einer elektrischen Leistung von maximale 50 kW erhalten eine Vergütung für jede erzeugte Kilowattstunde Strom. Diese wird, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, für die ersten 60.000 Betriebsstunden des BHKW gezahlt.

 

Wie hoch die Förderung ist, hängt von der Verwendung des Stroms ab. Wird dieser in das Netz eingespeist, beträgt sie acht Cent. Beim Eigenverbrauch sind es vier Cent je Kilowattstunde.