Lohnt sich ein BHKW als Heizung im Neubau?

Wer einen Neubau plant, der muss sich mit zahlreichen Fragen rund um das Gebäude auseinander setzen. Eine besonders wichtige Entscheidung, die es zu treffen gilt, ist, welche Heizung das neue Haus erhalten soll.

 

Schließlich machen die künftigen Heizkosten einen großen Anteil an den Nebenkosten der Immobilie aus. Großes Sparpotential bietet zum Beispiel ein BHKW als Heizung für den Neubau.

 

Was ist ein BHKW überhaupt?

 

BHKW ist die Abkürzung für Blockheizkraftwerk. Das BHKW wird direkt im Neubau als Heizung installiert. Es besteht aus einem Motor, welcher einen Stromgenerator antreibt, der das Haus mit Elektrizität versorgt.

 

Die Wärme, die dabei entsteht, wird über einen Wärmetauscher im BHKW für den Betrieb der Heizung im Neubau genutzt. Dieses Prinzip nennt sich Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).

 

Eignen sich BHKW auch für Einfamilienhäuser?

 

Auch wenn es sich beim Neubau um ein Einfamilienhaus handelt, ist ein BHKW als Heizung durchaus geeignet. In diesem Fall ist ein sogenanntes Nano-Blockheizkraftwerk die richtige Wahl.

 

Hierbei handelt es sich um die kleinste Version dieser Heizungsanlagen. Die elektrische Leistung eines Nano-BHKW beträgt maximal 2,5 kW. Es gibt jedoch auch diverse Modelle, die lediglich eine Leistung von 1 kW zu bieten haben.

 

Förderung für BHKW Heizungen im Neubau

 

Wer beim Neubau auf ein BHKW als Heizung setzt, kann sich neben einer kostensparenden Energieversorgung im eigenen Keller zudem über staatliche Zuschüsse freuen. Bei einem Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 2 kW kann dieser zum Beispiel 4.800 Euro betragen.

 

Die genaue Höhe sowie die Bedingungen, die für eine Förderung erfüllt sein müssen, finden Interessenten für ein BHKW als Neubau Heizung auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.