BHKW Modulationsbereich

Blockheizkraftwerke sind an sich bereits sehr effizient. Sie nutzen die Kraft-Wärme-Kopplung, um Strom und Wärme gleichzeitig zu erzeugen. Dadurch ergibt sich ein hoher Wirkungsgrad. Der eingesetzte Brennstoff wird also besonders effizient in nutzbare Energie umgewandelt.

 

Doch was geschieht eigentlich bei Schwankungen des Wärmebedarfs, etwa wenn im Sommer keine Heizung benötigt wird? In diesem Fall ist der Modulationsbereich des BHKW die Lösung.

 

Kein Mehrverbrauch des BHKW dank Modulationsbereich

 

Gerade in Wohngebäuden unterscheidet sich der Wärmebedarf, den das Blockheizkraftwerk decken muss, je nach Jahreszeit ganz erheblich. Im Winter ist er üblicherweise hoch und im Sommer niedrig.

 

Hätte das BHKW keinen Modulationsbereich und liefe das ganze Jahr über mit der gleichen Leistung, würde es zu viel Wärme produzieren. Das würde sich natürlich negativ auf die Wirtschaftlichkeit der Anlage auswirken.

 

So funktionieren modulierende BHKW

 

Ist das Blockheizkraftwerk mit einem modulierenden Brenner ausgestattet, bedeutet das, dass sich dieser flexibel an den aktuellen Wärmebedarf anpasst. Auf diese Weise kann ein Mehrverbrauch vermieden werden.

 

Der Modulationsbereich des BHKW gibt dabei an, in welchem Bereich sich sein Brenner anpassen kann. Innerhalb seiner minimalen und maximalen Leistung ist eine stufenlose Modulation möglich.

 

Fazit zum BHKW Modulationsbereich

 

Der Modulationsbereich eines BHKW ist neben dessen tatsächlicher Leistung eine wichtige Kennzahl, die Käufer bei der Planung ihrer KWK-Anlage berücksichtigen sollten. Denn schließlich ist ein Blockheizkraftwerk nur dann wirtschaftlich, wenn es bestmöglich an die Anforderungen des Gebäudes angepasst ist.