Energiewende – Probleme und Lösungsvorschläge

Im Rahmen der Energiewende sollen fossile Brennstoffe und Atomstrom schrittweise durch erneuerbare Energien abgelöst werden. Dadurch soll auf Dauer eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung sichergestellt werden.

Was sicherlich wichtig und notwendig ist, erweist sich in der Praxis jedoch als schwierig und bringt einige nicht zu unterschätzende Probleme mit sich.

 

Die Umstellung verursacht hohe Kosten

Es sind vor allem die hohen Kosten der Energiewende, die Kritik hervorrufen. Denn schließlich sind große Investitionen notwendig, um die alten Kraftwerke nach und nach abzulösen und zum Beispiel durch Windkraftanlagen zu ersetzen.

Hinzu kommt, dass die technischen Möglichkeiten zum Teil noch nicht weit genug entwickelt sind und daher auch Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt werden muss.

Zudem muss das Stromnetz weiter ausgebaut werden, um zum Beispiel den Strom aus Windkraft auch in den Süden Deutschlands befördern zu können.

All diese Investitionen kosten natürlich Geld. Spätestens beim Blick auf die Jahresabrechnung des Stromversorgers dürfte jeder Verbraucher die hohen Kosten der Energiewende im eigenen Geldbeutel bemerken.

 

Risiken bei der Versorgungssicherheit

Neben dem Kostenfaktor dürfen auch Risiken hinsichtlich der Versorgungssicherheit nicht außer acht gelassen werden. Im Jahr 2022 ist der Atomausstieg abgeschlossen.

Bis dahin muss der Netzausbau vollendet sein und ausreichend Strom produziert werden können. Anderenfalls wird es zu Engpässen bei der Versorgung kommen.

 

Wie Blockheizkraftwerke helfen können

Abgesehen vom Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen kann auch eine vermehrte dezentrale Energieversorgung einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Energiewende beitragen.

Dass Blockheizkraftwerken hierbei eine Schlüsselrolle zukommt, hat auch die Politik längst erkannt. Mithilfe von Zuschüssen und Förderungen soll der Anteil an Strom, welcher durch BHKWs erzeugt wird, von aktuell gut 15 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2020 erhöht werden.

Blockheizkraftwerke nutzen das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und produzieren gleichzeitig Strom und Wärme. Da die eingesetzten Brennstoffe sehr effizient genutzt werden, lassen sich bei BHKWs sehr hohe Wirkungsgrade erzielen.

Die Geräte sind sparsam im Verbrauch und stoßen gleichzeitig vergleichsweise wenige Schadstoffe aus. Dadurch wird die Umwelt entlastet und Verbraucher können sich über niedrige Energiekosten freuen.

Darüber hinaus können Blockheizkraftwerke dazu beitragen, auch künftig die Versorgung sicherzustellen. Wenn keine Atomkraftwerke mehr betrieben werden und die Energie von Wind und Sonne nicht ausreicht, hilft der in die Netze eingespeiste Strom der BHKWs dabei, den Bedarf zu decken.

 

Fazit

Die Energiewende ist ohne Zweifel der richtige Schritt und wird sicherlich auch künftig weiter vorangetrieben. Allerdings steht im Verlauf der nächsten Jahre noch viel Arbeit an, damit das Ganze auch tatsächlich gelingt.

Blockheizkraftwerke können hierbei einen wichtigen Beitrag leisten und dafür sorgen, dass künftig eine umweltschonende Energieversorgung ohne Engpässe gewährleistet ist. Gleichzeitig helfen sie den Verbrauchern dabei, stetig steigenden Strompreisen entgegenzuwirken.

Da Blockheizkraftwerke mittlerweile in allen Größen erhältlich sind, können von Einfamilienhäusern über Schulen und Schwimmbäder bis hin zu ganzen Wohnanlagen praktisch Immobilien in jeder erdenklichen Größe mit ihnen ausgestattet werden.