Gesamtwirkungsgrad beim BHKW

Der Gesamtwirkungsgrad eines BHKW ist eine wichtige Kennzahl, wenn es um den Betrieb und insbesondere um die Wirtschaftlichkeit der Anlage geht. Schließlich dürfte bei den meisten Betreibern eines Blockheizkraftwerks die Frage nach den Betriebskosten an erster Stelle stehen.

 

Das bedeutet der Gesamtwirkungsgrad eines BHKW

 

Wie ein großes, zentrales Kraftwerk auch, benötigt das Blockheizkraftwerk Energie in Form von Brennstoff, welche es dann in elektrische Energie und Wärme umwandeln kann.

 

Der Wirkungsgrad bezeichnet, wie viel des eingesetzten Brennstoffs (zum Beispiel Erdgas) in Wärme und Strom umgewandelt wird. Bei der Umwandlung in Strom spricht man vom elektrischen Wirkungsgrad, bei der in Wärme vom thermischen. Beide Werte werden in Prozent angegeben.

 

Zählt man den elektrischen sowie den thermischen Wirkungsgrad zusammen, erhält man den Gesamtwirkungsgrad des BHKW.

 

BHKW Wirkungsgrad bei bis zu 100 Prozent

 

Wie hoch der Gesamtwirkungsgrad eines BHKW genau ist, hängt in erster Linie von dessen Leistung und Motor-Art ab. Der elektrische Wirkungsgrad liegt in der Regel bei 30 bis 40 Prozent, während sich der thermische Wirkungsgrad meist in einem Bereich von 50 bis 60 Prozent bewegt.

 

Dementsprechend liegt der Gesamtwirkungsgrad eines BHKW üblicherweise zwischen 80 und 90 Prozent. Bei modernen Anlagen ist sogar ein Wirkungsgrad von bis zu 100 Prozent möglich.

 

Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

 

BHKW sind aufgrund ihres hohen Gesamtwirkungsgrads sehr sparsam, was den Brennstoffverbrauch angeht. Das hat zum einen zur Folge, dass die Energieerzeugung mit einem Blockheizkraftwerk vergleichsweise preiswert ist.

 

Zum anderen bedeutet ein BHKW Gesamtwirkungsgrad von 80 bis 100 Prozent gleichzeitig jedoch auch, dass der Betrieb die Umwelt entlastet und dabei hilft endliche Ressourcen wie Öl und Erdgas einzusparen.