Heizungsumstellung auf BHKW: lohnt sich das?

Im Rahmen der Modernisierung wird über kurz oder lang für jedes Gebäude auch eine neue Heizung fällig. Möglich sind hier jedoch bei weitem nicht nur moderne Erdgas-Heizungen. Eine weitere erwähnenswerte Alternative ist zum Beispiel die Heizungsumstellung auf ein BHKW.

 

Das Blockheizkraftwerk (BHKW) kurz erklärt

 

Ein BHKW, beziehungsweise Blockheizkraftwerk, dient der dezentralen Erzeugung von Energie. Es funktioniert nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und produziert somit nicht nur Elektrizität, sondern auch Wärme für das Gebäude.

 

Die mit KWK abgekürzte Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht einen sehr hohen Wirkungsgrad, der bei modernen Anlagen bis zu 100 Prozent betragen kann. Aus diesem Grund nutzen Blockheizkraftwerke die eingesetzte Energiequelle (zum Beispiel Erdgas) besonders effizient.

 

Das hilft dabei die Betriebskosten zu reduzieren und entlastet ganz nebenbei auch noch die Umwelt. Es lohnt sich deshalb in jedem Fall auch BHKW bei der Heizungsumstellung in Erwägung zu ziehen.

 

Staatliche Förderungen als zusätzlicher Anreiz

 

Deutschland verfolgt ehrgeizige Ziele, was den Klimaschutz angeht. Aus diesem Grund wird die Umrüstung auf moderne Heizungsanlagen in vielen Fällen staatlich gefördert. Das gilt auch für die Heizungsumstellung auf ein BHKW.

 

Grundlage hierfür ist das sogenannte KWK-Gesetz. In diesem ist geregelt, welche Blockheizkraftwerke förderfähig sind und wie hoch der gezahlte KWK-Zuschlag ist. Üblicherweise erhalten neu installierte BHKW mit einer elektrischen Leistung von höchstens 50 kW eine Förderung für die ersten 60.000 Betriebsstunden.

 

Während diesem Zeitraum erhalten Betreiber vier Cent je erzeugter Kilowattstunde Strom. Wird die Elektrizität in das Stromnetz eingespeist, verdoppelt sich dieser Betrag.

 

Durch die Förderung soll Immobilienbesitzern die Heizungsumstellung auf ein BHKW erleichtert werden und der CO2 Ausstoß bei der Energieerzeugung weiter reduziert werden.